Flitsende flitspalen in Duitsland gesignaleerd?



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Per email werden wij geattendeerd op een stuk tekst. Deze tekst is weliswaar in het Duits geschreven, maar we zetten het hier toch neer.

Bußgeldverzicht wegen "Leerbildern" von Radaranlagen


Frankfurt/Main - Rotlichtsünder hätten es sich nicht besser wünschen
können: Ohne es zu ahnen, sind sie im letzten Jahr in Frankfurt am Main
und offenbar auch anderswo ungeschoren davongekommen, weil
Überwachungsanlagen an Ampeln nicht richtig funktionierten.- Das heißt,
Kameras wurden ausgelöst, ohne daß ein Fahrzeug die Kreuzung bei Rot
überfahren hätte.
Für die Stadt Frankfurt Grund genug, bis zur Klärung dieser Störung auf
die Eintreibung von Bußgeldern zu verzichten. Der Leiter des
Ordnungsamtes, Rolf Menzer, bestätigte vor kurzem auf Anfrage einen
entsprechenden Bericht der "Frankfurter Rundschau". Darin wird auch ein
möglicher Verursacher des Problems genannt - Funktelefone. Dies wurde
von der Herstellerfirma der Kameras, Traffipax in Düsseldorf, als
völliger Unsinn zurückgewiesen. Der Leiter der Abteilung Wartung und
Service, Klaus Richardshagen, räumte aber ein, daß bei den Kameras
Störungen aufgetreten seien, die noch überprüft würden. Menzer
bestätigte, daß der Stadt wegen der unzuverlässigen
Ampelüberwachungsgeräte empfindliche Verluste bei den Bußgeldeinnahmen
entstanden seien. Wenn man eine Ampel überfahre, die seit 1,9 Sekunden
auf Rot stehe, koste dies immerhin 400 Mark. Doch sei dieses Geld nicht
mehr eingetrieben worden, da seit vergangenen Februar regelmäßig das
Problem mit den sogenannten Leerbildern aufgetreten sei. Juristisch sei
die Stadt nur zur Verhängung von Bußgeldern befugt, wenn die
Überwachungsanlagen einwandfrei funktionierten. Zur Höhe des
Gesamtschadens wollte sich der Ordnungsamtsleiter nicht äußern. Laut
Menzer hat es auch in Hamburg Funktionsstörungen bei den. Kameras
gegeben. In der Hansestadt war dafür allerdings keine Bestätigung zu
erhalten. Nach Angaben von Polizeisprecher Hans-Jürgen Petersen
funktioniert alles bestens, von Leerbildern will er noch nie etwas
gehört haben. In anderen deutschen Großstädten war dieses Problem nach
offizieller Auskunft ebenfalls unbekannt. Richardshagen von der Firma
Traffipax betonte, daß selbst bei einer gestörten
Ampelüberwachungsanlage die irrtümliche Beschuldigung eines Autofahrers
ausgeschlossen sei. Der Auslöseimpuls für die Kameras - auch der falsche
- könne grundsätzlich nur bei Rot erfolgen, es sei technisch unmöglich,
etwa bei Grün geblitzt zu werden. Insofern sei jeder Autofahrer, der von
den gestörten Kameras erfaßt werde, auf jeden Fall ein Rotlichtsünder.
Wenn die Stadt Frankfurt dennoch auf ihre Verfolgung verzichtet habe,
habe sie absolut auf Nummer Sicher gehen wollen. Aus technischer Sicht
wäre dies nicht nötig gewesen.
Zu Ursachen der Fehlauslösungen wollte Richardsbagen sich nicht äußern.
Generell nicht auszuschließen seien jedoch Ausfälle, Kurzschlüsse oder
Wackelkontakte in der sogenannten Induktionsschleife, die vom
Fahrbahnboden aus das Auslösesignal an die Kameras weiterleitet.
Vermutungen, wonach Handys eine Rolle spielen könnten, seien jedoch
absolut falsch. Auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in
Braunschweig schloß Mobiltelefone als Urheber aus.

Bron:  niet bekend

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